840 Jahre Belehnung Bayerns an die Wittelsbacher in Altenburg

16.09.2020 Residenzschloss Altenburg, Bachsaal

Festvortrag:

Prof. Dr. Christof Paulus, München

Altenburg, 16. September 1180 - Barbarossa, Bayern und die Ordnung des Reiches
 
Mittwoch, 16.09.2020, 19.00 Uhr, Altenburg, Bachsaal des Residenzschlosses
 
Am 16. September 1180 setzte Kaiser Friedrich I. Barbarossa Pfalzgraf Otto von Wittelsbach als Herzog von Bayern ein. Der „Akt von Altenburg“ wurde zu einer der nachhaltigsten Maßnahmen des Staufers überhaupt. 738 Jahre waren die Wittelsbacher mit der Geschichte Bayerns verbunden – als Herzöge, Kurfürsten, zuletzt als Könige. Eine vergleichbare Kontinuität gab es nur in Sachsen. Doch was bewegte Barbarossa damals? Warum Wittelsbach? Was lässt sich reichsgeschichtlich aus dem Ereignis folgern? Diesen Fragen geht der Vortrag nach, um letztlich zu einer Würdigung des Altenburger Ereignisses für die hochmittelalterliche Geschichte des Reiches zu gelangen.
 
 
Christof Paulus studierte Geschichte, Deutsch, Griechisch und Latein in München und Rom. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Haus der Bayerischen Geschichte und apl. Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität/Abteilung Mittelalterliche Geschichte. Er wurde promoviert über das mittelalterliche Pfalzgrafenamt. Sein Forschungsschwerpunkt liegt neben der Reichsgeschichte des 12. und 15. Jahrhunderts in der Edition mittelalterlicher Quellen. Zudem beschäftigt er sich mit Vlad dem Pfähler, dem Woiwoden der Walachei, besser bekannt unter dem Namen Dracula.

Eine öffentliche Veranstaltung der Barbarossa-Stiftung Altenburg in Zusammenarbeit mit der Geschichts- und Altertumsforschenden Gesellschaft des Osterlandes zu Altenburg und dem Residenzschloss Altenburg

Eintritt frei

 

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